Security-Branche in Österreich: Neuer Gesetzesentwurf angekündigt
Die österreichische Security-Branche steht vor einer umfassenden Regulierung. Staatsschutz-Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) kündigte einen Gesetzesentwurf zur Regelung privater Sicherheitsdienste in Österreich an. Ziel ist es, bis Herbst 2025 klare Standards für Sicherheitsdienstleister und deren Personal zu schaffen.
Der Entwurf sieht vor:
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Aufbau eines zentralen Registers für Sicherheitsunternehmen und Security-Personal,
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regelmäßige Zuverlässigkeitsüberprüfungen,
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eine einheitliche Ausweispflicht für alle Beschäftigten,
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sowie verbindliche Ausbildungsstandards im Bewachungsgewerbe.
Zusätzlich sollen wirksame Sanktionen bei Verstößen eingeführt werden. Damit sollen Vertrauen, Professionalität und Sicherheit im privaten Sicherheitssektor langfristig gewährleistet werden.
In Österreich arbeiten laut Gewerkschaft vida derzeit rund 12.700 Personen im Bewachungsgewerbe – inklusive temporär Beschäftigter bis zu 18.000. Eingesetzt werden sie unter anderem bei Großveranstaltungen, in Banken, Einkaufszentren, Flughäfen und öffentlichen Einrichtungen.
Mit der geplanten Reform soll die Sicherheitsbranche in Österreich einheitlich reguliert werden – ein Schritt, den Experten als längst überfällig bewerten.